Ich bin eher der Mensch für den Winter. Ich mag zwar schlechtes Wetter so wenig wie alle anderen und freue mich über einen blauen Himmer und Sonnenschein. Aber nicht bei 30 und mehr Grad Celsius. Denn Wärme hat für mich im Gegesatz zu Kälte einen großen Nachteil: irgendwann kann ich nicht noch mehr ausziehen um mir Kühlung zu schaffen, denn dann bin ichnackt und muss meistens trotzdem schwitzen und leiden. Ja, das ist sicher Jammern auf allerhöchsten Niveau, war ich doch auch schon mal deutlich südlicher und näher am Äquator, wo es bekanntlich wärme ist als hier in der gemäßigten Klimazone von Mitteleuropa und 30 Grad ist für andere Menschen sicher schon Grund genug um an Weihnachten zu denken. Und ganz sicher gibt es auch genug Leute, auch hier, auch in meinem Freundeskreis, deren Blut erst jetzt so langsam auftaut und denen es noch bei einer kleinen Brisse fröstelt. Aber ich nicht. Ich habe zwar ein ganz normales Temperaturempfinden aber ich habe es halt lieber kühl. Vor allem beim schlafen. Dann kann ich mich einmummeln. oder wenn es draußen kalt und usselig ist, entsprechend anziehen. Als Pfadfinder bin ich schlechtes Wetter und Draußen sein ja gewohnt und es störrt mich nicht. Aber wenn ich um 12 Uhr nachts noch bei 28°c da liege und am liebsten den ganzen Tag und die ganze Nacht kalt duschen will, dann kotzt mich das an und ich wünsche mir unseren diesjährigen Winter-April zurück.
Da das Leben aber auch kein Ponyhof ist und ich mir mein Wetter (auch zum Wohle des Weltklima) nicht wünschen kann, muss ich mir anders abhilfe schaffen. Wie also überlebe ich den kurzen, deutschen Sommer?




















